Unter der Lupe und RAY

"Unter der Lupe" untersucht seit 2009 das EU-Programm JUGEND IN AKTION sowie ab 2014 das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION in Deutschland. Die Untersuchung ist Bestandteil des europäischen Projektes "RAY – Research-based Analysis and Monitoring of Youth in Action", einer Initiative von mittlerweile 15 Nationalagenturen in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck.  

Ziele des Projekts

Ziele von RAY sind die kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung des Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION in den beteiligten Ländern sowie die systematische Auswertung in einer vergleichenden europäischen Perspektive.

RAY soll die Wirkungen des Programms aufzeigen und darstellen, welche Auswirkungen Mobilitätsprogramme im nicht formalen Lernbereich auf die Entwicklung von Jugendlichen und Jugendorganisationen haben, die sich am Programm beteiligen.

Aufbauend auf den jeweiligen Ergebnissen können Folgeprojekte und -programme zielgerichtet (weiter-)entwickelt werden.

Umsetzung des Projekts

Jährlich werden in allen beteiligen Programmländern TeilnehmerInnen und ProjektleiterInnen mit einem Online-Fragebogen über Ihre (Lern-)Erfahrungen und (Lern-)Entwicklungen, insbesondere hinsichtlich des Erwerbs von Schlüsselkompetenzen, befragt.

Diese Online-Fragebögen sind in allen Ländern gleich, so dass sich eine sehr breite und damit aussagekräftige Datengrundlage ergibt. Darauf aufbauend werden seit 2012 auch thematisch wechselnde spezielle Fragestellungen integriert, so dass zunehmend vertiefende Erkenntnisse gewonnen werden können.

Im deutschen Teil "Unter der Lupe" werden die Ergebnisse der Onlinefragebogenauswertung durch qualitative Befragungen verifiziert. 2013 wurden diese erstmals auch in anderen RAY-Ländern durchgeführt.

Begleitet wird "Unter der Lupe" durch die Arbeitsgruppe "Monitoring und Evaluation" des Nationalen Beirates für Erasmus+ JUGEND IN AKTION beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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