Umsetzung des EU-Jugenddialogs in Deutschland

Bereits seit 2010 war der Strukturierte Dialog das Jugendbeteiligungsinstrument der EU-Jugendstrategie.

Im Zuge der Erneuerung der EU-Jugendstrategie (2019-2027) wurde dieser ab 2019 vom EU-Jugenddialog abgelöst. Dabei stehen die aktive Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben sowie Dialoge zwischen Jugendlichen und Entscheidungsträgern weiterhin im Mittelpunkt. Wie schon in der Vergangenheit wird im Verlauf von eineinhalb Jahren im Rahmen einer sogenannten Triopräsidentschaft ein Schwerpunktthema in den Mittelpunkt gestellt.

Ziele des Projekts

Mit dem EU-Jugenddialog sollen Jugendliche "von unten nach oben" in die Gestaltung europäischer Politik einbezogen werden. Der Dialog kann in unterschiedlicher Form stattfinden. Er ist aber immer durch ausgewählte Themen und feste Zeitläufte strukturiert.

Umsetzung des Projekts

Projekte des EU-Jugenddialogs werden gefördert über die Leitaktion 3 des EU-Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION.

Zur Zeit gibt es noch kein offizielles Thema für den EU-Jugenddialog. Projekte im Rahmen der Leitaktion 3 sollten sich deswegen zum einen auf die

  • Kernbereiche der EU-Jugendstrategie ENGAGE (Beteiligung), CONNECT (Begegnung), EMPOWER (Befähigung) sowie auf die
  • 11 EU-Jugendziele (Youth Goals)

beziehen.

Unsere Förderstrategie zur Umsetzung der Leitaktion 3 beschreibt besondere Förderprioritäten, die in Deutschland gelten.

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