Die aktuelle Programmgeneration (2021 - 2027) von Erasmus+ neigt sich dem Ende zu. Momentan laufen die Verhandlungen über die neue Programmgeneration (2028 - 2035). Wesentliche Fragen zur zukünftigen Ausgestaltung sind dabei noch offen. Dies betrifft auch das Akkreditierungsverfahren. Insbesondere ist noch nicht klar, welche Formate künftig darin enthalten sein werden und unter welchen Voraussetzungen Akkreditierungen vergeben werden.
In der aktuellen Programmgeneration ist bereits eine große Anzahl von Akkreditierungen für Erasmus+ Jugend in Deutschland vergeben worden. Momentan wird das Verfahren zur Reakkreditierung vorbereitet, also der Übergang von bereits bestehenden Akkreditierungen in die neue Programmgeneration. Hierfür sind eine intensive Begleitung und ein verstärktes Monitoring der zurzeit akkreditierten Träger notwendig.
Vor diesem Hintergrund hat sich JUGEND für Europa entschlossen, die von der Europäischen Kommission eröffnete Möglichkeit anzuwenden, für die laufende Programmgeneration keine weiteren Akkreditierungen in Erasmus+ Jugend Leitaktion 1 (Jugendbegegnungen und Fachkräftemobilitäten) auszusprechen. Dies betrifft die Antragsfrist vom 29. September 2026.
Achtung: Es ist technisch möglich, über die Plattform der EU-Kommission einen Akkreditierungsantrag einzureichen. Da die Zahl der möglichen neuen Akkreditierungen in diesem Jahr auf „Null“ steht, werden aber keine Anträge bearbeitet.
Voraussichtlich wird es 2027 wieder möglich sein, einen Antrag auf Akkreditierung zu stellen – dann für die neue Programmgeneration.
(JUGEND für Europa)