Der Praxisprozess unterstützt Kommunen und Träger in Deutschland dabei, die European Youth Work Agenda in ihre lokale Praxis zu integrieren und die Angebote der Youth Work (d.h. Jugend(sozial)arbeit) weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Vision der EYWA – ein qualitativ hochwertiges, zugängliches und inklusives Youth-Work-Angebot für alle jungen Menschen in ihrer Vielfalt – vor Ort wirksam werden zu lassen.
Beim Kick-off wird die EYWA praxisnah vorgestellt, es werden Chancen für die Arbeit vor Ort erläutert und der geplante Austausch- und Beteiligungsprozess vorgestellt. Zudem berichten Kommunen, die bereits Erfahrungen im bisherigen Prozess gesammelt haben, von ihren praktischen Einblicken und Erfolgen. Eine kurze ministerielle Einordnung gibt Axel Stammberger (Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend - BMBFSFJ, Referat 605).
Der Praxisprozess fokussiert sich auf drei zentrale Themenfelder:
- Europäisierung lokaler Youth-Work-Angebote – mehr Europa in die Praxis holen
- Qualitätsentwicklung und -sicherung – Impulse für gute Arbeit
- inklusive und diversitätsorientierte Angebote schaffen – Teilhabe für alle jungen Menschen
Im Anschluss an den Kick-off haben Kommunen und Träger die Möglichkeit, sich weiter einzubringen, zum Beispiel in regionalen Werkstattgesprächen oder in einem mehrjährigen Begleitprozess zur gezielten Weiterentwicklung ihrer Youth Work.
Weitere Informationen zur EYWA und zur Anmeldung finden Interessierte in Kürze auf der Webseite der BAG OKJA.
(JUGEND für Europa)