Der Jugendaktionsplan stärkt bis 2027 die internationale Dimension der EU-Jugendstrategie. Er umfasst drei Aktionssäulen, die sich u.a. auf die EU-Jugendstrategie mit ihren drei Handlungsfelder "Engage, Connect, Empower" beziehen:
- Partnership to engage: Stärkung der Mitsprache junger Menschen in Politik und Entscheidungsfindung
- Partnership to empower: Bekämpfung von Ungleichheiten und Bereitstellung der Fähigkeiten und Werkzeuge, die junge Menschen benötigen, um erfolgreich zu sein
- Partnership to connect: Förderung von Möglichkeiten für junge Menschen, sich mit Gleichaltrigen weltweit zu vernetzen und auszutauschen.
Der Jugendaktionsplan ist das Ergebnis diverser Konsultationen mit über 220 Interessensgruppen, insbesondere Kinderrechts- und Jugendorganisationen. Er stützt sich u.a. auf diverse bereits bestehende Aktionspläne und Strategien der EU.
Im Fokus steht die Förderung einer Vielzahl an bestehenden Programmen aber auch neuer Initiativen wie:
- Youth and Women in Democracy, um die Mitsprache und Führungsrolle junger Menschen, Jugendaktivist*innen und ‑organisationen weltweit zu fördern,
- Youth Empowerment Fund, um Initiativen junger Menschen in Partnerländern finanziell zu fördern, die sich mit den Zielen zur nachhaltigen Entwicklung beschäftigen.
- Eine Africa-Europe Youth Academy zur Förderung von formaler und nichtformaler Lern- und Vernetzungsmöglichkeiten.
Daneben soll durch den Jugendaktionsplan die institutionelle Beteiligung junger Menschen im Rahmen der EU weltweit gestärkt werden.
Mehr Informationen zum Aktionsplan finden Sie auf der Seite der EU-Kommission: Fragen und Antworten: Jugendaktionsplan für das auswärtige Handeln der EU (2022–2027)
(JUGEND für Europa)