Vier Jahre Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine
Vier Jahre nach Kriegsbeginn steht Erasmus+ weiterhin an der Seite der Ukraine. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs wurden im Rahmen des Programms über 208 Mio. Euro mobilisiert, um die Bereiche allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in der Ukraine und in ganz Europa zu unterstützen.
Mehr als 52 000 Ukrainerinnen und Ukrainer haben an Erasmus+-Mobilitäten teilgenommen, die es Studierenden und Bediensteten ermöglichen, ihr Studium oder ihre berufliche Tätigkeit fortzusetzen, akademische Verbindungen zu Europa aufrechtzuerhalten und sich auf die künftige Integration in die EU vorzubereiten.
Darüber hinaus hat Erasmus+ dazu beigetragen, den dringenden Bedarf vor Ort in der Ukraine zu decken. Über 1,5 Millionen Lehrbücher wurden gedruckt und verteilt, um sicherzustellen, dass ukrainische Kinder Zugang zu wichtigen Lernmaterialien in ihrer Sprache haben, egal wo sie sich befinden.
Unterstützung der Ukraine über die Mobilität hinaus
Die Unterstützung durch Erasmus+ geht über die individuelle Mobilität hinaus. Seit 2023 besitzt das Programm eine spezielle Priorität für Projekte zur Bewältigung der Folgen des russischen Angriffskriegs in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport.
Insgesamt wurden rund 70 Mio. Euro für fast 375 Kooperationsprojekte mobilisiert, unter anderem für den Kapazitätsaufbau in den Bereichen Hochschulbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung, Jugend und Sport. Diese Initiativen unterstützen den digitalen Wandel der Institutionen, die Modernisierung der Lehrpläne, die organisatorische Erholung und eine engere Angleichung an den Europäischen Bildungsraum.
Diese breite Unterstützung spiegelt sich in konkreten Initiativen wider, die vor Ort einen echten Unterschied machen. In der Broschüre "Building hope. Europe’s solidarity with Ukraine" werden 15 wirkungsvolle Projekte aus Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps hervorgehoben, mit denen ukrainische Jugendliche unterstützt, Gemeinschaften gestärkt und Resilienz durch Bildung gefördert wurden.
(JUGEND für Europa / Quelle: Europäische Kommission)