European Platform on Learning Mobility in the youth field

Logo European Platform an learning mobilityAusgehend von dem Bedarf, eine wissensbasierte Jugendpolitik und Jugendarbeit zu gestalten, fand 2011 eine internationale Sondierungskonferenz in Budapest statt, an der Forscher, Praktiker der internationalen Jugendarbeit und (Förder-)Institutionen teilnahmen.

Ziel war es, einen Eindruck zu gewinnen, welche Forschungsprojekte in anderen Ländern betrieben werden, wie Kooperationen funktionieren, welche gemeinsamen, europäischen Themenschwerpunkte es gibt und wie Projekte zusammengeführt sowie gemeinsame Projekte gestaltet werden können.

Die Erfahrungen der ersten Sondierungskonferenz haben gezeigt, dass es einen hohen Bedarf an einer europäischen Kooperation in diesem Bereich gibt.

Ziele des Projekts

Folgende Ziele sollen erreicht werden:

  • Gestaltung einer wissensbasierten (internationalen) Jugendpolitik und Jugendarbeit;
  • Schaffen einer "Europäischen Plattform" für den Austausch von Akteuren der Jugendarbeit, Forschung und Politik und dadurch Gestaltung eines kreativen Dialogs zur Weiterentwicklung von Lernmobilität im nicht formalen Bereich;
  • Ermittlung von Mobilitätshindernissen und Möglichkeiten diese zu beseitigen, gerade mit Blick auf nicht formales Lernen;
  • Erkenntnis über den Mehrwert von Projekten der internationalen Lernmobilität im nicht formalen Bildungsbereich für unterschiedliche Zielgruppen;
  • Erkenntnis über die Möglichkeiten, wie diese Mehrwerte in die Jugendpolitik und Jugendarbeit einfließen können.

Umsetzung des Projekts

Ein Ergebnis der Sondierungskonferenz war, eine "Europäische Plattform für Lernmobilität im Jugendbereich" zu implementieren; flankiert von Konferenzen, die im Abstand von zwei Jahren in jeweils wechselnden Ländern stattfinden. Dadurch soll ähnlich dem deutschen Modell des "Forscher-Praktiker-Dialogs" eine fundierte Kooperation zwischen Forschern, Praktikern, Politik und Institutionen etabliert werden. 

Die erste Konferenz fand vom 20. bis zum 22.03.2013 in Deutschland statt. Dort wurde die Entwicklung einer europäischen Road Map angeregt. Des Weiteren sollen verstärkt Politiker und junge Menschen sowie die kommunale Ebene angesprochen werden. Im Bereich Forschung soll der Schwerpunkt auf die Untersuchung von Langzeiteffekten der Lernmobilität gelegt werden.

Die für die Konferenz verantwortliche Steering Group wird die erarbeiteten Vorschläge weiter systematisieren und operationalisieren. Des Weiteren wird sie die Geschäfte der Plattform bis zur nächsten Konferenz weiterführen. Diese ist 2015 geplant.

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