Checkliste für einen Pressetermin
- Alle Ansprechpartner bei der lokalen Presse kennen oder kennen lernen: Redaktionen von Lokalradio, Bürgerfernsehen, Anzeigenblättern und freie Journalisten nicht vergessen!
- Rechtzeitig planen: Vor einer Jugendbegegnung, einem Seminar oder der Ankunft des Europäischen Freiwilligen geht es hektisch zu, da wird schon mal schnell was vergessen, deshalb: Zehn Tage vor dem Pressetermin alle Pressevertreter einladen.
- Einen reizvollen Ort finden: Schön und attraktiv ist immer ein Termin vor Ort, d.h. dort wo die jungen Leute aus dem Ausland etwas tun oder wohnen oder jemanden treffen. Wenn das nicht machbar sein sollte, sind Orte spannend, an denen in der Regel etwas geschieht: Das Büro, die Bühne, der Jugendtreffpunkt.
- Presseeinladung: Weniger ist mehr! Eine Presseeinladung informiert nur über den Veranstalter, die Namen der Rednerinnen und Redner, Ort und Zeitpunkt. Ein Hinweis "Fototermin" falls Fotos gemacht werden können, ist immer sinnvoll. Alle anderen Infos per Pressemitteilung, am Telefon oder im Internet verbreiten.
- Pressemitteilung: Nur für richtige Neuigkeiten! Eine Pressemitteilung gibt Antworten auf die Fragen: Wer? Wann? Was? Wo? Warum? und ist nicht länger als ein bis zwei Seiten. Am Anfang sollte das Ungewöhnliche, Neue, die Nachricht stehen. Hintergründe und Vorgeschichten folgen weiter unten.
- Pressemappe zusammenstellen: Hier hinein kommen die Einladung, passende Pressemitteilungen, Broschüren, Hintergrundtexte, Visitenkarten, Stift und Papier.
- Pressefoto: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Also: Fotos bereitstellen oder einen spannenden Foto-Termin möglich machen.
- Redezeit begrenzen: Manchmal soll es etwas festlicher zu gehen - aber auch ein Grußwort sollte trotzdem nur einige Sätze, keine ganzen Manuskripte umfassen. Wichtig ist, dass die entscheidenden Informationen Verbreitung finden; wer sich wie sehr worüber freut, ist nur selten von größerem Interesse.
- Kontakte ermöglichen: Jugendlich wird es nur, wenn Jugendliche zu Wort kommen. Am besten ist darum, die Presse gleich in aktive Programmpunkte einzubinden: Diskussionsrunden, Projektpräsentationen. In deren Rahmen können Journalisten sich auch Ansprechpartner zum Interview suchen.
- Raum für Fragen lassen: Starten Sie kurz mit den Fakten - dann kommen die Reporter dran, um ihre eigenen Fragen zu stellen. Planen Sie genug Zeit dafür ein!







