Das EU-Programm JUGEND IN AKTION

Zahlen, Daten, Fakten

Seit 1988 unterstützt die Europäische Union Jugendprojekte mit einem eigenen Förderprogramm. Mit JUGEND IN AKTION ging im Januar 2007 die jüngste Neuauflage an den Start: Insgesamt 886 Millionen Euro stehen bis zum Jahr 2013 bereit, von denen Jugendliche in 31 Ländern Europas profitieren sollen.

Wer ein Hip-Hop-Projekt zusammen mit rumänischen Jugendlichen organisiert, zur Jugendbegegnung nach Spanien startet oder freiwillig in einem Kinderheim in England arbeiten möchte, kann auf Förderung aus dem Jugendtopf hoffen.

Damit möchte die EU Bürgersinn, Solidarität und zivilgesellschaftliches Engagement unter jungen Menschen stärken und ihnen zu mehr Mobilität und Zusammenarbeit in Europa verhelfen.

Bildungsangebote außerhalb der Schulen und Hochschulen sollen gestärkt werden, um jungen Menschen zusätzliche Lern-Erfahrungen zu eröffnen. Mitmachen können junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren. Die Qualifikationen, die sie dabei erwerben, werden europaweit mit einem Youthpass belegt.

100.000 Jugendliche aus Deutschland können Europa erfahren

Nach Deutschland fließen rund 80 Millionen Euro des Programmetats. Pro Jahr werden damit rund 300 Jugendbegegnungen mit 12.000 Teilnehmern, 120 Jugendinitiativen und 1.200 Europäische Freiwillige gefördert. Insgesamt werden mehr als 100.000 junge Menschen aus Deutschland die Chance erhalten, interessante europäische Erfahrungen zu sammeln und sich gesellschaftlich zu engagieren.

Ganz besonders ist das Programm daran interessiert, sozial benachteiligte Jugendliche einzubinden.

Fünf Programmbereiche stecken den Rahmen ab, wohin die EU-Fördermittel fließen. Besonders das demokratische Engagement rückt mit JUGEND IN AKTION durch einen neuen Förderbereich in den Mittelpunkt. Junge Menschen sollen intensiver in den Dialog mit Politikern und Institutionen treten, sich an Diskussionen über Europas Zukunft beteiligen und auf politische Prozesse einwirken.

Starkes Augenmerk legt das Programm auch auf Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit der Projekte. JUGEND IN AKTION schult Jugendliche wie Fachkräfte und vernetzt diese untereinander. Zudem soll jedes geförderte Projekt seine Erfahrungen an andere Jugendliche oder an die breite Öffentlichkeit weitergeben.

Der deutsche Ansprechpartner für das EU-Programm JUGEND IN AKTION ist die Nationalagentur JUGEND für Europa mit Sitz in Bonn.

Die einzelnen Förderbereiche von JUGEND IN AKTION


Fact Sheets - Das Wichtigste in Kürze

  • Fact Sheet zur Umsetzung des Programms JUGEND IN AKTION in Deutschland

    Datei: fact_prg_neu.pdf (97,8 kb)

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  • Fact Sheet zum Europäischen Freiwilligendienst

    Datei: fact_efd_neu.pdf (128,4 kb)

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  • Fact Sheet zum EuroPeers-Projekt

    Datei: Fact_europeers_2011.pdf (120,8 kb)

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Entstehung JUGEND IN AKTION

Die Weg zu JUGEND IN AKTION - Infos zum politischen Gestaltungsprozess auf www.jugendpolitikineuropa.de.

Youthpass

Hintergründe zum Youthpass können Sie hier nachlesen...