Future Capital - Hobbit Hikes
Exkursionen für Rucksackreisende
Seit einigen Jahren hält sich das Gerücht, Hobbits träfe man am besten in Neuseeland an. Auf den Spuren dieser pelzfüßigen, pfeiferauchenden Naturliebhaber kann man aber auch in Deutschland wandern – beispielsweise in der Sächsischen Schweiz. Welche Wanderwege man dafür einschlagen sollte, das hat Claudia Holbe herausgefunden.
Claudia Holbe nutzte ihr Future Capital-Projekt zu einer Existenzgründung. Sie informierte sich umfassend über den Nationalpark Sächsische Schweiz, betrieb Literaturrecherche, wanderte schöne und für Führungen geeignete Strecken ab und frischte ihre Sprachkenntnisse auf. Dann nahm sie an einem bislang einmaligen Lehrgang des Nationalparks Sächsische Schweiz teil und bildete sich neben 19 anderen TeilnehmerInnen zu einer zertifizierten Nationalparkführerin aus. Mit dieser Vorbereitung und den geknüpften Kontakten zur Nationalparkverwaltung machte sie sich selbstständig und rief ihr Outdoor-Unternehmen Hobbit Hikes ins Leben, welches Einzel- und Gruppenführungen durch den Nationalpark in drei verschiedenen Sprachen anbietet.
Die ersten Reaktionen ihrer Gäste waren rundweg positiv. Ihr mehrsprachiges Angebot lockt insbesondere Touristen aus Amerika und Australien an, aber auch Rucksackreisende aus Deutschland, Kanada, England, Italien, Spanien, Ecuador und den Niederlanden. In nächster Zeit soll mit anderen Jungunternehmen ein "Netzwerk für sanftes Reisen" entstehen, welches Wert auf umweltbewussten Tourismus legt.
Wer Lust bekommen hat, selbst einmal durch den Nationalpark zu wandern, eventuell mit Hobbits zu plauschen oder einfach nur die wunderschöne Natur zu genießen, kann sich unter der externen Internetseite www.hobbit-hikes.de über das Angebot von Claudia Holbe informieren.
(Andreas Klünter)







